Konsequente Entwicklung hin zur Zukunftsregion statt Wahlkampfgeplänkel

Wie aus diversen Medien heute zu entnehmen ist möchte sich Bayern für eine Tesla Gigafactory bewerben.

Dazu Klaus Horn Vorsitzender FDP Hof-Land:
„Wir setzen uns seit über einem Jahr, mit unserer Forderung für eine Akkufabrik dafür ein, dass der technologische Wandel in der Automobilindustrie als Chance für unsere Region gesehen und begriffen wird.
Bisher wurde hier wertvolle Zeit verschwendet, wie die jüngste Investitionszusage für eine Werk für Akkumulatoren durch ein chinesisches Unternehmen in Erfurt belegt.
Deshalb freuen wir uns, dass die bayerische Staatsregierung endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwacht und Hof als Standort für eine Tesla Gigafactory ins Gespräch bringt.
Jedoch denken wir, dass die Bewerbung mit Vorsicht zu geniessen ist und dem bayerischen Landtagswahlkampf geschuldet ist.
Es gibt zwar erste richtige Schritte wie das Gründerzentrum Einstein1, das IISYS Institut an der FH, der Bayerninvest Agentur und auch das Batterieforschungszentrum an der Universität Bayreuth weist in die richtige Richtung.
Für ein modernes Automobilwerk fehlt aber regionale Kompetenz in künstlicher Intelligenz und die notwendige Infrastruktur zur Anbindung mit der Bahn an die Flughäfen, an Hof fährt nichtmal ein ICE vorbei. Auch weigert sich die CSU hartnäckig den Lückenschluss nach Thüringen voran zu treiben.
Wir fordern deshalb alle beteiligten auf, auch über den Landtagswahlkampf hinaus konsequent weiter an einer Entwicklung der Region Hof als Zukunftstechnologieregion zu arbeiten und die strukturellen Defizite zu beseitigen, auch wenn es mit der Ansiedlung von Tesla nicht klappen sollte“


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